2011
Maniok– und Maismühle für die Pfarrei Sainte Lucie
Anfang September 2010 kontaktierte uns Schwester Claude Collignon, von den Soeurs de Sainte-Marie de Namur, um die eventuelle Finanzierung einer Maniokmühle in Bilili in der Demokratischen Republik Kongo zu erörtern. Nach dem Ableben von Schwester Raymond-Marie Linard im Jahre 2009, die viele Jahre sehr eng mit unserer NRO zusammenarbeitete (siehe ONG-News 2010), begleitet Schwester Claude Collignon die Entwicklungsvorhaben der lokalen Schwesterngemeinschaften in Afrika. Sie ist somit unsere direkte Ansprechpartnerin in den Angelegenheiten der gemeinsamen Entwicklungsvorhaben.
Wiederaufnahme des langjährigen Partenariats mit den lokalen Schwesterngemeinschaften der SSMN in Afrika
Die auf den Seiten 10 und 11 dieses Blattes beschriebenen Projekte führen somit zur Wiederaufnahme des langjährigen Partenariats mit lokalen Schwesterngemeinschaften der Soeurs de Sainte-Marie de Namur in Afrika, das in Folge des umfangreichen Projektes CTAA (siehe Seite 3 – 7) und der zeitintensiven Vorbereitungen zum 50. Gründungsjubiläum der Entwicklungszusammenarbeit der Luxemburger Jungbauern und Jungwinzer (2009), während 2 Jahren ruhen musste.
Merkliche Arbeitserleichterung für die Frauen von Bilili
Das Entwicklungsvorhaben, das von der Commission Caritas et Développement der jungen Pfarrei Sainte Lucie aus Bilili ausgearbeitet worden war, sieht den Einsatz einer Maniok– und Maismühle für die Dorfbewohner der wirtschaftlich wenig erschlossenen Gegend vor. Mitglied dieser Kommission ist die uns bestens bekannte kanadische Schwester Marie de Jardin, die lange Jahre in Fatundu tätig war und dort mehrere kleine Projekte im Interesse der lokalen Bevölkerung initiierte und mit Hilfe unserer NRO durchführen konnte. Die Ortschaft Bilili liegt am Kwilu-Fluss und zählt ungefähr 24.000 Einwohner. Die Mühle wird vor allem für die Frauen eine große Arbeitserleichterung darstellen, da sie bis dato den Mais oder Maniok mühsam in den traditionellen Mörsern zerstoßen.
Das kleine Vorhaben erhielt im November die nötige Zustimmung vom Verwaltungsrat unserer NRO. Somit konnte vor Jahresende 2010 die benötigte Summe von 7.894,24 € an den lokalen Partner überwiesen werden. Die Umsetzung des Projektes beinhaltet den Aufbau eines Maschinenschuppens und den Erwerb der Mühle mitsamt Dieselmotor. Mitte März teilte uns Abbé Raoul de Dieu Ngamuki mit, dass die Mühle, das Dieselaggregat und der Zement inzwischen nach Bilili gebracht worden sind und die Arbeiten am Maschinenunterstand unverzüglich nach dem Transport in die Wege geleitet worden sind.







