Kontinuität

Wechsel und doch Kontinuität

Mit der Übernahme neuer Aufgaben auf diözesaner Ebene ist es mir leider nicht mehr möglich gewesen, meine Funktion als Nationalaumônier der Lëtzebuerger Jongbaueren a Jongwënzer/Lëtzebuerger Landjugend weiterhin auszuüben. Dieses Amt wurde glücklicherweise mit einem jungen Priester in der Person von Kaplan Romain Richer neu besetzt. Ich bin Erzbischof Jean-Claude Hollerich sehr dankbar, dass er diese Personalentscheidung zum Wohl unserer Jugendorganisation getroffen hat. Abbé Romain Richer hat gleich zu Beginn seiner Amtseinführung sein Interesse an der Entwicklungshilfe bekundet und bereits einen Einführungskurs im Rahmen der Fortbildungsangebote des „Bureau d’Assistance Technique“ (BAT) absolviert. Gegen Ende des Jahres wird er bereits eine Gruppe von jungen Mitgliedern aus unseren Verbänden zusammen mit Marcel Scheidweiler nach Burkina Faso begleiten. Der neue Aumônier und die Landjugendlichen können sich vor Ort ein Bild von der geleisteten Arbeit machen und die Adressaten unserer Hilfsprojekte begegnen. Es wird bestimmt für alle Teilnehmer eine wertvolle Erfahrung werden, die sich bereichernd auf die Verbandstätigkeiten auswirken wird.

Mit der Aufgabe meines Aumônierpostens steht auch ein Wechsel im Vorsitz unserer ONG-D an, der im Verlauf der Jahreshauptversammlung vollzogen wird. Was meine Person betrifft, so verbleibe ich im Vorstand unserer ONG, um meine über zwanzigjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit auch in Zukunft einzubringen. Weil unsere Arbeit ein wichtiger Aspekt der gelebten christlichen Solidarität innerhalb unseres Jugendverbands darstellt und eine intensive Begleitung erfordert, hat sich der Verwaltungsrat dazu entschlossen, eine qualifizierte Fachkraft mit einem Halbtagsposten einzustellen. Die diesbezüglichen Schritte sind eingeleitet und die neugeschaffene Stelle dürfte vor den Sommerferien besetzt sein.

Mit diesen personellen Veränderungen wird trotz des Wechsels in der Aumônerie für Kontinuität in der kirchlichen Jugend- und Entwicklungszusammenarbeit gesorgt sein. Das dürfte sowohl die Verbandsmitglieder als auch die Partner im Süden und unsere treuen Spender freuen. Kontinuität und Verlässlichkeit sind wichtige Faktoren in der Arbeit mit jungen Menschen und mit den Adressaten unserer Hilfsprojekte.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Vorgänger Chanoine Léon Kirsch, bei den jeweiligen Nationalpräsident(-innen) der JB&JW und LJ, bei den Nationalvorständen, den Regionalgruppen, insbesondere aber auch bei den Mitgliedern des Verwaltungsrates unserer ONG-D für die äußerst kollegiale und erfolgreiche Zusammenarbeit im Laufe der letzten 2 Jahrzehnte herzlich bedanken. Ein eigenes Wort des großherzigen Dankes geht an unseren unermüdlichen „Permanent“ Franz Glodt und unsere langjährige Sekretärin, Frau Marie-Rose Kickert-Tibor. In all den Jahren war unser Verhältnis von freundschaftlicher Wertschätzung und fruchtbarer und loyaler Zusammenarbeit geprägt. Unsere Jugendverbände dürfen sich glücklich schätzen, auf diese tragenden Säulen der Verbandsarbeit zurückgreifen zu können. Im Büro, im Verwaltungsrat und in den Regionalgruppen wurde aufgrund des persönlichen Engagements aller Beteiligten Großartiges geleistet! Ich bin sicher, dass diese Anstrengungen auch mit dem neuen Aumônier in der Zukunft weiter geführt werden.

Danke und Gottes Segen für jede und jeden, der sich in den Dienst der Menschen in Luxemburg und in den Ländern Afrikas stellt.

Leo Wagener

 

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